Erwerbsunfähigkeit versichern

Wer im Berufsleben steht geht davon aus, dass er bis zum Eintritt in das Rentenalter genug Geld verdienen kann, um seine Existenz und seinen Lebensstandard zu sichern, um sich für das Alter Vermögen aufzubauen. Doch es läuft nicht immer so wie es soll. Ein Unfall oder eine Krankheit kann langfristige Folgen mit sich bringen – eine teilweise oder vollständige Erwerbsunfähigkeit.

Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Unfallversicherung automatisch versichert. Hier zahlt der Arbeitgeber die Mitgliedsbeiträge in die Pflichtversicherung. Der Arbeitnehmer ist bei Unfällen abgesichert, die während der Ausübung der Arbeit oder auf dem direkten Weg zur Arbeitsstelle geschehen. Der Fokus der Unfallversicherung liegt dabei erst einmal auf die Rehabilitation. Mit dem Ziel, wieder erwerbsfähig werden zu können. Dies kann eine medizinische Rehabilitation sein, oder auch Maßnahmen wie eine berufliche Umschulung. Aber auch andere Bereiche umfasst der Leistungsbereich der Unfallversicherung – wie beispielsweise das behindertengerechte Umrüsten der Wohnung, die Kostenübernahme von Rollstühlen etc. Während Arbeitnehmer in der gesetzlichen Unfallversicherung automatisch versichert sind, so gilt dies für die anderen Berufsgruppen nicht. Für die Hausfrau macht es so beispielsweise Sinn, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Die Private Unfallversicherung ist für Unfälle und ihre Spätfolgen im privaten Bereich zuständig – bei Sport oder im Haushalt beispielsweise.

Gerade für Arbeitnehmer jedoch ist die private Unfallversicherung in aller Regel nicht die erste Wahl, um private Unfälle abzusichern. Hier sollte einen Blick auf die Berufsunfähigkeitsversicherung geworfen werden. Denn sie schließt auch die Leistungslücken, die bei der gesetzlichen Unfallversicherung auftreten – und gewährleistet so, dass bei einem gesundheitlichen Unglücksfall nicht noch finanzielle Probleme auf den Betroffenen hinzukommen.

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