Lebensversicherung
Lebensversicherung
Den Todesfall und die Hinterbliebenen absichern – zu diesem Zwecke kann man eine Lebensversicherung abschließen. Wobei es diese in verschiedenen Variationen gibt. Für die reine Absicherung des Todes und um die hinterbliebene Familie nicht ohne finanzielle Mittel zu hinterlassen ist die reine Risikolebensversicherung gedacht. Für wenige Euros im Monat kann der Versicherte seine Liebsten im Ernstfall absichern. Eine Variante ist die Kapitallebensversicherung. Sie kombiniert die Risikoabsicherung mit dem Aufbau von Kapital. Nach Ablauf der Lebensversicherung kann man sich das angesparte Kapital plus Rendite dann ausbezahlen lassen. Seit die Kapitallebensversicherung nicht mehr steuerlich abzugsfähig ist, stellt sie jedoch keine gängige Maßnahme zu Vermögensbildung mehr da, da die Rendite hier eher weniger attraktiv ist.
Die wichtigste Entscheidung bei beiden Versicherungsarten ist die Höhe der Versicherungssumme bzw. der monatlichen Beiträge. Bei der Risikolebensversicherung stellt sich die Frage, wie hoch die Summe sein soll, die die Familie nach dem Todesfall eines Ernährers benötigt. Hier am falschen Ende zu sparen kann für die Familie existentielle Folgen darstellen.
Bei Abschluss eines Ratenkredites, gerade bei der Baufinanzierung wird einem seitens der Banken nahe gelegt, eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Dass dies für die Finanzinstitute in mehrfacher Hinsicht interessant ist, ist unbestritten. Nicht nur, dass sie ein Versicherungsprodukt verkaufen können, auch ist das verliehene Geld auch im Todesfall abgesichert. Ob es für den Kreditnehmer sinnvoll ist, ist eine Frage der individuellen Lebenssituation. Ein Alleinstehender Kreditnehmer und bei einer eher geringeren Kreditsumme ist eine Risikolebensversicherung in aller Regel nicht zwingend notwendig.
Eine alternative zu deutschen Versicherungsprodukten kann die englische / britische Lebensversicherung darstellen. Wobei hier weniger die Risikoabsicherung im Vordergrund steht, sondern die Kapitalbildung, der Vermögensaufbau. Englische Lebensversicherungen haben den Vorteil, dass sie eine starke Rendite anbieten können. Im Gegensatz zu deutschen Anbieter haben die Manager der englischen Lebensversicherungen mehr Möglichkeiten wenn es darum geht, die Beiträge der Versicherer gewinnbringend auf dem Finanzmarkt anzulegen.
© Rainer Sturm / pixelio.de